Berichte zu Azubi Workshops

Tag 1 - Workshop "Schrankmanagement"

Der erste Workshop für uns „Neulinge“ (Azubis 1. Lehrjahr, Werkstudenten und Fachabiturienten) bezog sich auf das große Thema des Serverraumes. Diesbezüglich gingen wir den Serverraum von groß nach klein durch. Angefangen mit der nötigen Infrastruktur, wie Strom und Klimatisierung, sowie Heizung. Weiter ging es mit den Server- und Netzwerkschränken. Wir hatten ein Kartenspiel mit diversen technischen Begriffen, welche wir in Kategorien einsortieren mussten.

Technische Begriffe in einen Zusammenhang bringen, mithilfe von Karten

Technische Begriffe mithilfe von Karten in einen Zusammenhang bringen

Dabei gab es natürlich auch Unklarheiten, welche im Nachhinein noch einmal einzeln geklärt wurden. Nach dem wir gemeinsam Mittag gegessen haben, führte uns der nächste Weg in Richtung Praxis, wo wir aktiv am Server tätig werden konnten.


Gemeinsames Mittagessen

Wusstet ihr, dass wir einen eigenen Trainee-Server bei uns in der Firma haben? Wir haben mit dem „einfachen“ Ein- und Ausbau des Servers begonnen. Als er ausgebaut war, durften wir ihn auch öffnen und einmal das Innenleben entdecken und bekamen alles, was sich uns nicht direkt erschloss, genau erklärt.

Verfasst von: Tobias, 1. Lehrjahr zum Fachinformatiker für Systemintegration


Tag 2 - Workshop "Business Skills"

Der zweite Workshop-Tag befasste sich mit dem Thema der Business-Skills. Dazu bekamen wir in Vorbereitung auf den Workshop einige Aufgaben, die wir zu bearbeiten hatten. Anhand dieses Aufgabenblattes orientierte sich auch die Gestaltung des Tages. Zu Beginn wurde uns die Frage gestellt, denn überhaupt Business-Skills sind? Vielmehr, wie kann man sie unterteilen?
Da wir uns alle ordentlich vorbereitet hatten, kamen wir auf den gemeinsamen Nenner, dass die Unterteilung in Hardskills und Softskills durchzuführen ist. Im weiteren Verlauf haben wir als Gruppe diverse Beispiele für eben jene Skillarten zusammengetragen. Daraufhin fand eine kleine Selbsteinschätzung statt, wo jeder für sich einen Skill auswählt, bei dem er oder sie denkt, dass es am besten passt. Jeweils eine andere Person erhielt die Aufgabe eben jene Person auch zu bewerten, um danach den eventuellen Unterschied zwischen eigener und äußerer Wahrnehmung zu sehen. Was uns dabei auffiel, dass viele Softskills in Richtung Kommunikation und Interaktion mit anderen Menschen gerichtet waren, weshalb sich der nächste größere Tagesabschnitt mit Kommunikation und Teamfähigkeit beschäftigte.

Unser Team: drei Azubis, 3. Lehrjahr, drei Azubis 2. Lehrjahr, eine Werkstudentin und zwei Ausbilder

Zur Kommunikation arbeiteten wir in drei Teams, alle mit unterschiedlichen Ausgangsmaterialien, welche im Nachhinein aufeinander aufbauten. So gab es eine Gruppe, die sich mit der Kommunikation an sich beschäftigte, mit dem Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun. Eine weitere Gruppe setzte sich mit den psychischen Aspekten der Kommunikation auseinander, wie viel gibt jeder über sich Preis, oder vor wem verstecke ich z.B. meine Ängste.

Die dritte und letzte Gruppe hatte ein Beispiel für das Scheitern einer Kommunikation ähnlich dem Spiel „stille Post“.

Es folgten einige Übungen, die die Teamfähigkeit forderten. Wir wurden in zwei Teams aufgeteilt, in getrennte Räume gesetzt und hatten als Kommunikationsmittel nur ein Handy. Die Aufgabe war es, ein Gebilde aus Lego, welches wir vor uns hatten nur mittels Sprache dem anderen Team zu erklären, sodass sie es nachbauen konnten.

Kommunikations-GAP zwischen Kunden und Firma

Am Nachmittag ging es direkt weiter, diesmal mit Business-Knigge. Wie verhalte ich mich beim Kunden, wie formuliere ich eine E-Mail, dass sie nicht zu unprofessionell rüberkommt. Diese und viele weitere „Do’s & Don’ts“ haben wir in der Gruppe zusammengetragen und darüber diskutiert. Wir zogen auch recht schnell das nächste Thema "Dresscode" mit dazu, welcher zwingend mit zur Knigge gehört. Zum richtigen Auftreten beim Kunden zählt nicht nur die sprachliche Diversität, sondern auch das äußere Erscheinungsbild. Hierzu muss ich nun sagen, dass es wirklich nicht einfach ist. Es gibt mehr Dresscodes als man vermutet, allein für verschiedene Anlässe auf der Arbeit gibt es drei Dresscodes, jene für die Geschäftsessen außerhalb der offiziellen Arbeitszeit einmal weggelassen.

Unsere Ausbilderin hat uns auch hier mithilfe einer uns aktivierenden Aufgabe, diese Unterschiede nähergebracht, sodass wir auf dem nächsten firmeninternen Meeting definitiv perfekt angezogen sind.

Das Team zieht an einem gemeinsamen Strang

Verfasst von: Marc, 3. Lehrjahr zum Fachinformatiker für Systemintegration


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